Bogner: Nein, das war neulich, wo ich an den Nebenanschluß für die Dienstboten im Keller geriet. Jetzt sitze ich an einem vornehmen Schreibtisch. Und Sie?

Renate: Ich sitze auch am Schreibtisch. In meinem eignen Zimmer.

Bogner: Wie mag das wohl aussehn? Ich habe immer gern eine Vorstellung ...

Renate: Es hat ganz lichte Wände, und vor mir steht eine kleine Lampe mit gelber Stoffkuppel.

Bogner: Welch freundliche Erscheinung in der Nacht! Aber bitte, was ist ‚licht‘?

Renate: Also schilfgrün. Und kleine weiße Bilder, die Tänze von Hofmann, und auch Zeichnungen Ihres Namensvetters.

Bogner: Cellini? Der Schurke, da hat er Zeichnungen für Sie gemacht, und niemand weiß davon ...

Renate: Ach, Unsinn! Ich meine natürlich Genelli, Bonaventura! Ich verwechsele das immer. Aber nun berichten Sie mir erst von Magda! Am Telephon wird mir jeden Tag gesagt, es sei nicht schlimm ...

Bogner: Es ist auch so. Die Temperatur ist noch nie über achtunddreißig sieben oder acht gestiegen. Allerdings liegt sie ganz teilnahmslos.

Renate: Ach, es ist so schrecklich mit ihr! Wäre nur meine Influenza erst ganz vorbei! Sie wissen ja nicht, was in ihr vorgeht.