Tönend von Wohllaut und weichem Wahnsinn.

Siehe, es dämmert schon ...

Wieder kehrt die Nacht und klagt ein Sterbliches,

Und es leidet ein anderes mit.

Schaudernd unter herbstlichen Sternen

Neigt sich jährlich tiefer das Haupt.“

Wieder war alles still bis auf das Trotten der Hufe, aber in dem Augenblick, wo Georg, von den Versen seltsam erschüttert, fragte: „Von wem ist das?“ waren sie wieder auf Pflaster geraten, und Montfort schien nichts gehört zu haben.

Wieder kehrt die Nacht! fühlte Georg traurig, und leidet ein Sterbliches. Und es leidet ein anderes mit. Wie du mich dauerst, armes Kind! Und dann schrie er, um verstanden zu werden: „Warum fahren wir hier?“

Montfort wandte ihm mit gelindem Spott seine Augen zu.

„Wir?“ sagte er. „Warum sagen Sie wir? Gehören wir zusammen? Fährt nicht jeder ganz allein?“