„Also was denn? Soll ich ein Haus kaufen?“
Wieder ruhiger blickte sie in seine Augen, küßte ihn leise auf den Mund und sagte liebreich:
„Ich will, was du willst. Aber ich möchte nicht gern in — dein andres Leben. Möcht ganz für mich sein — und für dich. In mein Leben sollst du auch nicht. Wir wollen zusammen ein drittes haben, ganz für uns, gell?“
„Ja, das wollen wir. Also dann willst du wohl Geld haben, was?“
„Ja, bitte!“ sagte sie ganz ernst.
„Ich hab aber selber keins da“, meinte er lustig. „Nun, warte, es findet sich schon ein Weg. Willst du mich mal aufstehn lassen?“
Während er eine Schreibtischlade aufzog, ein Checkbuch hervorholte, sich setzte und mit eiliger Hand in ein Dutzend und mehr Seiten seinen Namen eintrug, fragte er zurück, ob sie vielleicht auch schon ein Haus wisse? — Leise auflachend bejahte sie und sagte plötzlich wieder im Dialekt und in ihrem verträumten Ton:
„I hab ans aangschaut vor a paar Tag. In der Alleestraße heroben, ganz heroben am End, auf an Hügel liegts. I tu alsfort Häuser anschaun, wanns fein ausschaun und Mietzettel ham.“
„Na, das ist ja schön! Da muß ich dir wohl einrichten helfen?“
„Nimmer nötig! ’s steckt ganz voll von Möbeln bis ans Dach, schöne Möbel, olte, ach du mein!“