Einem Morgenrot, das sie nur wittern,
Schreien ihre Häupter dumpf entgegen.
Georg starrte auf die letzten Zeilen. Freilich —, etwas, das sie damals auf sich passend finden konnte, stand nicht darin, aber wie hörte er den dumpfen Schrei in dieser Nacht, aus der ganzen langen Lebensnacht seiner Mutter! — — Aber da standen ja noch Gedichtzeilen mit Bleistift auf einem Blatt, das unter die langen Heftfäden geschoben war, mit denen der Stoff des Umschlags innen zusammengehalten war, eine rohe und hülflose Arbeit, die sie selbst gemacht zu haben schien. Georg zog das Blatt hervor, es waren auch Verse, er las:
Mein Sohn war klein,
Mit schwacher Hand,
Warf alles um
Und nichts verstand.
Nun ist er groß
Und weiß genau.