[49] Florentina. Walch a.a.O.
[50] Bräß a.a.O. Anderwärts waren die Spenden bei der Einsegnung tarifmäßig festgesetzt und sehr beträchtlich; z.B. im Kloster Hausdorf erhielt der Propst allein 32 Gr. und 1 Fingerlin (Ring), die Priorin und Kellnerin je einen Schleier, 15 Gr., 4 Stück Fleisch, 1-1/2 Stübchen Bier und ein St. Wein, und alle Beamte und Bedienstete bis zum Blasbalgtreter, Läuter und Fensterknecht, sowie jegliche Jungfer, ihren ganzen oder halben Solidus. Mitzschke, N. Archiv für Sächs Gesch. XIX, 347.
[51] T.-R. II 233. „Wider Willen geweiht“: Br. II 330, lies: invito dic(a)tis „Hitzig“, T.-R. II, 233, vgl. Urkb. 324: „in Gottesliebe hitzig“.
[52] Frauenalb. 31. Urkb. 324.
[53] T.-R. III 230, II 124. 235 sagt Luther: „Es war eine lautere
Stockmeisterei und Marter der Gewissen im Beten. Da war nur ein
Geplapper und Gewäsch von vielen Worten; kein Gebet, sondern nur ein
Werk des Gehorsams.“
[54] Daß Katharina, wie seltsamerweise die katholischen Schriftsteller bis auf Evers hartnäckig behaupten (vgl. S. 262, Z. 27), Aebtissin gewesen sei, wird schon durch die Thatsache widerlegt, daß Margarete von Haubitz von 1509 bis zur Aufhebung des Klosters Vorsteherin war.
[55] Von den Nonnenklöstern stammen die zahllosen Paramentstücke der mittelalterlichen Gotteshäuser. So hatte die Wittenberger Stiftskirche 32 Teppiche, 18 Fahnen, 12 Samtdecken, 138 seidene Vorhänge und 221 Meßgewänder! G. Stier, Denkwürdigkeiten Wittenbergs, S. 10.
[56] Urkb. 316-319.
[57] Ebenda. — Vgl. Myconius, Summarium der Ref.-Geschichte 4: „Vielfeiern: Tag und Nacht singen, plärren, murmeln“.
[58] Sachsengrün, I, S. 82. — Der Bischof von Merseburg (Adolf, Fürst von Anhalt) kam am 28. April 1524 zur Visitation nach Grimma mit 40 Pferden und sechs Geistlichen. Förstemann, Neues Urkundenbuch, Hamburg 1842, S. 97.