[134] Kawerau, Jonas' Briefw. a.a.O. — „Gelöbnis“ Wittenb. Stadtrechnung. Vgl. V, 196: sponsalia confimare.
[135] Hofmann 47.
[136] W. X, 855 f. 967 f. III 2, 567 f. 2565. Bugenhagen an Spalatin. Luther fordert im „Traubüchlein“, die Ehe als öffentlicher Stand solle auch öffentlich vor der Gemeinde vollzogen werden, vor oder in der Kirche, wie es die Brautleute begehren. — Auch Matthes. redet von einem öffentlichen Kirchgang Luthers, desgl. Consil. Theol. Witteb. — Bezeichnungen für die Hochzeit bei Schild, Denkwürdigkeiten Wittenbergs, W. 1892, S. 25. Luther hielt — gegenüber Melanchthon — sehr auf die herkömmlichen kirchlichen Bräuche bei der Hochzeit. T.-R. IV. 72. Als Wittenberger Brauch der Heimführung wird (Buchwald, Zur Wittenberger Stadt- und Universitäts-Gesch. 35) erzählt: „Röhrer führte seine Braut nach der Hochzeit im Hause Dr. Beiers in unser Haus mit feierlichem Geleite der Frauen.“ Vgl. M.H. Gottl. Kreußler, Denkmäler der Ref., L. 1817, S. 29. „Die kleine Gesellschaft brachte das Brautpaar heim.“
[137] Hochzeitsbriefe III, 1. 3. 9. 11-14.
[138] Hochzeitsgeschenke, Hofmann, 52 f.
[139] Siehe bei Hofmann das Titelbild. Seidemann, Beitr. zur Ref.-Gesch. I, 92.
6. Das erste Jahr von Katharinas Ehestand.
Br. II, 582, III, 32.
[140] „Schwarzes Kloster“ d.h. Kloster der schwarzgekleideten Augustiner im Gegensatz zu dem unteren „grauen Kloster“, dem Sitz der grauen „Minderbrüder“. — Studierstube, Br. II, 543, T.-R. IV, 476. Ausrüstung, Br. III, 472 f. Winterzimmer, III, 221. Bilder: Der Karlstadtianer Ickelsamer („Klag etlicher Brüder“) rügt, „Luther wolle bei sich gemalte götzische Bilder haben.“ T.-R. I, 137: „Gemälde an der Wand. Das Kindlein Jesus schläft in seiner Mutter Arm“. S. 311. „Da D.M. das Kindlein Jesus gemalt im Schoße der reinen Jungfrauen ansahe“. — Seidemann, Grundbesitz 496. Die gesamte jetzige Einrichtung des Lutherzimmers ist nicht echt, namentlich Tisch und Ofen aus späterer Zeit. Ueber das Lutherhaus s. H. Stein, Geschichte des Lutherhauses, Wittenberg 1883. Das Lutherstüblein war aber nicht im Turm, sondern ist das vorhandene. — S. Seite 74 f. und Anmerkung dazu. S. 285.
[141] In dem Krankheitsbericht des Jonas von 1527 speist die Familie, scheint es, im untern Stock und Luther geht von da in das Schlafzimmer hinauf.