Mit Tante Lena spielt Sascha oft Heuernte: Tante muß sich auf den Fußboden setzen und ist der Heuschober, und Sascha läuft um sie herum und harkt das Heu zusammen.
Aber nun nehmen die Tage wirklich zu und die Sonne wärmt schon tüchtig. Und tagtäglich versichert Sascha, die Puppen wären draußen gewesen und hätten gesagt, es sei schon ganz trocken, und der Wind habe versprochen, ganz still zu sein und der Regen desgleichen.
Der Schnee schwindet immer mehr, nur noch hier und da sieht man ein weißes Fleckchen, an den gelben Narzissen zeigen sich schon große Knospen.
Und Sascha geht im Garten umher und erzählt lange Geschichten vom vorigen Sommer, wie Mama baden ging, und wo sie mit Lena gespielt hat, und wie sie den Krug in den Brunnen fallen ließen.
„Wenn der Schnee ganz weg ist,“ sagt Sascha, „holen wir ihn wieder, wir binden einen Lappen an einen Stock und holen ihn raus.“
So wartet man sehnsüchtig und ungeduldig auf den Frühling, auf die warme Zeit.
Und der Frühling zieht in Olenowka ein, mit Pflug und Egge, rote Blumen im Haar, strahlend und lachend, und bringt das Osterfest mit.
2.
Alte Leute und kleine Kinder — der Unterschied ist wahrhaftig nicht groß. Die zwei gehören zusammen — Sascha und Tante Tatjana Afanasjewna.
Immer wieder verschwindet Tantens Krückstock, ohne den