Ich sehe unter mir Bäume, Flüsse, Bäche und eine Stadt.
Der Bau
Ich kroch unter das riesenhafte Haus, das noch nicht ganz fertig war, Man baute es so, daß der ganze Bau in der Luft hing und nicht stürzte, weil ein dickes, an das Fundament befestigtes Tau ihn mit der Erde verband. Ich kroch mit einem Beil in der Hand unter den riesenhaften Bau, erreichte den Mittelpunkt, wo das Tau befestigt war, holte mit dem Beil aus und hieb auf das Tau ein. Und als ich so weit war, daß das Haus jeden Augenblick einzustürzen drohte, spuckte mir jemand von oben auf den Kopf.
Unter dem Bett
Ich liege im leeren Zimmer und fühle, daß sich unter dem Bett etwas aufrichtet, umwendet und wieder still wird. Ich spitze die Ohren und horche: die Pfoten knacken, etwas Rauhes kriecht über den Boden, es stößt wohl an meine Stiefel, wendet wieder um, es holt Atem und kriecht weiter.
Ich liege da, ich rühre mich nicht, und ich weiß, daß es schon ganz nahe ist: gleich macht es einen Bogen um den Stuhl, nimmt mich aufs Korn und springt mit einem Satz auf mich herauf.
Die Maus
Im Hause haben sich Mäuse eingenistet und trippeln umher. Ich lauerte einem Mäuschen auf und packte es beim Schwanz. Es biß mich augenblicklich in den Finger. An der Stelle, wo es mich gebissen hatte, wuchsen mir lange Haare. Ich ließ die Maus los, sie fiel zu Boden, setzte sich und lief gar nicht fort.
»Wie kann man nur so!? Man muß es vorsichtig machen und sie durch Liebkosungen zu gewinnen suchen!«
Ich ergriff sie vorsichtig am Pfötchen, streichelte ihr den Rücken, sie aber sprang mir an den Hals, beschnupperte mich und bewegte ihren Schnurrbart.