herum gelegenen Zimmern wohnen, sind erwacht. Da haben sie eben einen Jungen gepackt und weggeschleppt. Die Hühnerfedern, die ihre roten Hüften verdecken, flimmern nur so. Wir werden unser immer weniger, sie aber bilden eine ganze Armee.

»Jetzt sind Sie an der Reihe!« sagt mir halb im Scherz eine kranke Frau mit einer Markttasche in der Hand. Auf der Markttasche ist ein Löwe gemalt.

Ich aber habe nur den einen Wunsch, möglichst tief in die Mitte zu kommen, und beginne schnell zu zählen: ich glaube, daß es mir helfen könnte. Aber meine Beine sind zu einem Stück Holz erstarrt . . .

Sie haben mich schon, ich bin verloren!

Die Schlangenkatze

Eine braune Schlange liegt da — nur die Haut allein ist von ihr übriggeblieben, ganz eingetrocknet ist sie. Ich berühre ihre Kehle, in der Kehle sitzt eine Kupferkopeke, ist wohl steckengeblieben. Nun weiß ich, warum die Schlange eingetrocknet ist: an der Kupferkopeke ist sie erstickt.

Eine Katze läuft daher, so braun wie die Schlange, mit grauem Schnurrbart und leuchtenden grünen Augen. Und sie springt der Schlange in den Rachen. Ich sehe nur noch den Schwanz, nun ist er auch schon im Schlangenrachen

verschwunden. Und nun beginnt die Schlange mit der Katze zu kreisen, zu rasen, zu wirbeln.

Ich springe schnell zur Seite, verstecke mich und denke mir: ›Das sind böse Zeiten! Die Schlange hat mich nicht angerührt, die Schlange ist eingetrocknet, aber die Katze in der Schlangenhaut . . .‹ Ich hatte nicht Zeit, den Gedanken zu Ende zu denken, als sich etwas in mich hineinkrallt und auch ich mich wie ein Kreisel zu drehen begann.

Teufel und Tränen