›Der Fuchs wird uns überfallen und auffressen!‹ dachte ich mir. Dasselbe dachte sich auch mein Gefährte. Ohne ein Wort zu sagen, liefen wir dem Fuchs nach.
Wir holten den Fuchs ein, warfen ihn zu Boden und begannen ihn zu würgen. Es war aber gar nicht so leicht. Schließlich brachten wir es doch fertig. Tot, groß, rot und weich lag der Fuchs auf dem Boden.
Wir zogen dem Fuchs das Fell ab, machten ein Feuer, sengten das Fell an und begannen es zu essen. Es schmeckte gar nicht gut und hatte den widerlichen Fuchsgeruch, wir aßen es aber doch.
Und so verzehrten wir das ganze Fell. Als wir es aufgegessen hatten, schrie ich auf:
»Mein Gott, was habe ich angerichtet! Was für einen Pelzmantel hätte man daraus machen können und was für einen Muff!«
Es war aber schon zu spät: das Fell war aufgegessen, das Feuer erloschen, und es roch nur noch nach Verbranntem.
Napoleon
Ein trüber Maiabend. Bei St. Sulpice läutet es wie zu einer Volksversammlung. Ich gehe aber nicht in die Kirche, sondern zugleich mit vielen anderen Menschen zum Kai. Wir sind alle schwarz gekleidet. Auf der Brücke begegnen wir einem Zug Reiter; auch sie sind schwarz gekleidet und halten Besen in den Händen: es ist ein ganzer Besenwald.
›Es ist die Revolution‹, denke ich mir und höre, wie die Uhr an der Notre-Dame schlägt; Schlag folgt auf Schlag, elf Schläge sind es. Jeder Glockenschlag ist ein Vöglein mit lila Federn, das mich ins Herz pickt und in meinem Herzen schmilzt.
»Sursum corda!«[2)]