». . . und wenn es notwendig sein sollte, so wird die Regierung Mittel und Wege finden, um auch diese Sonnen zu beseitigen, von denen übelgesinnte Menschen gewisse Gerüchte verbreiten, um bei der friedlichen Bevölkerung Erregung hervorzurufen.«
Man ergriff Maßregeln.
Aber die Sonnen verschwanden nicht; immer öfter und öfter erschienen sie am Himmel, um die grimmige Wintersonne herum.
Wer kümmerte sich aber um die Sonnen!
Noch niemals hatte man in dieser Gegend einen solchen Überfluß an Getreide gehabt wie in diesem Winter; eine Ernte wie im letzten Sommer hatte es noch nie gegeben. Die Mühlen arbeiteten unermüdlich. Der Handel blühte, und die Käufer waren schnell entschlossen und entgegenkommend.
Die Stadt war wegen ihres Getreides berühmt.
Auf allen Schienenwegen, die sich hier kreuzten, rollten in allen Richtungen mit allerlei Getreide und Mehl angefüllte Eisenbahnwagen.
Am Heiligen Abend machte man der Weißen Fjokla den Garaus und verwischte sorgfältig alle Spuren des Verbrechens.
Für eine kurze Zeit trat Ruhe ein. Es war, als ob ein Stein vom Herzen gefallen wäre.
Am Dreikönigstage badete man im eiskalten geweihten Wasser, malte über alle Türen mit Kreide Kreuze, und alles ging wie geschmiert.