»Wo wollt ihr hin?« fragte er ziemlich ungnädig.

»Wir sind aus der Nasarowschen Villa«, antwortete Romaschka, der den letzten Sommer in Terioki verbracht hatte und sich da auskannte.

»Aus der Nasarowschen Villa?« fragte der Gendarm. Dann wechselte er einige Worte mit einem Herrn in Zivil, der neben ihm stand, offenbar ein Detektiv, und sagte sehr böse:

»Ihr seid verhaftet!«

In diesem Augenblick kam ein Zug, der nach Petersburg weiterging, und die drei Reisenden stiegen, in Begleitung des Gendarmen und des Detektivs, gesenkten Hauptes ein.

›Was werde ich nun meiner Prinzessin sagen, wie werde ich zu ihr zurückkehren? Wo ist mein Indien, mein Weißes Meer und die unbewohnte Insel? Wird sie mich noch in Gnaden aufnehmen, oder ist alles verloren?‹ Mit diesen Fragen quälte sich Atja ab, indem er aus dem Fenster auf die nasse schwarze Landstraße blickte.

Charpik und Romaschka rückten unruhig hin und her: einen jeden erwartete seine Tracht Prügel! Lebe wohl, Amerika!

4

Die folgenden Tage gingen entsetzlich langsam hin. Das Wiedersehen auf dem Bahnhof war übrigens gar nicht so schrecklich: Atjas Mutter weinte beinahe vor Freude; auch im Gymnasium lief die Sache gar nicht schlimm ab: Atja wurde

sogar zu den Prüfungen zugelassen. Aber welchen Wert hatte für ihn noch das Gymnasium? Er hatte ja die Insel nicht erobert! Was konnte er mit leeren Händen anfangen? Ist das ein Leben! Klawdija Gurjanowna lachte über ihn und nannte ihn nur noch ›Amerikaner a. D.‹