Der Alte saß in der Ecke beim Schrank mit dem alten astronomischen Globus, in einem Sessel zusammengekauert; er war fürchterlich abgemagert und lag anscheinend in den letzten Zügen. Er keuchte schwer, als ob ihm jemand die Kehle zusammenpreßte, die Augen waren aber ganz tot und die Pupillen trübe und starr; nur der Rand der Pupillen hatte einen unangenehmen scharfen Glanz.

Der Sohn ergriff seine Hand und beugte sich über sie; die Hand war eiskalt. Und als er sich über sein Gesicht beugte, um den Vater auf die Wange zu küssen, spürte er einen unüberwindlichen Ekel und küßte die Luft.

Vater und Sohn begrüßten einander.

Der Alte küßte den Sohn: die Lippen waren eiskalt, noch kälter als die Hände.

Der Sohn wartete eine Weile und beugte sich wieder zum Vater:

»Nun, wie geht es Ihnen?«

»Die Teufel kommen immer her«, zischte der Alte durch die Zähne.

»Was für Teufel? Kleine mit Schwänzchen?« versuchte der Sohn zu scherzen; er verstand es sonst sehr gut, mit dem Alten auszukommen und zu sprechen.

»Was fällt dir ein! Echte Teufel!« zischte der Vater, und seine Pupillen wurden noch dunkler.

Wersenew erinnert sich an diese toten Augen und die starren, dunklen Pupillen mit dem scharfen, noch lebenden Rand; der scharfe, lebende Rand der Pupillen zog sich plötzlich zusammen und leuchtete wie rote Kohlenglut auf.