Er griff unwillkürlich nach seinem Säbelknauf und wich einige Schritte zurück.

Der Alte schlug seinen Schlafrock vorn auf und begann sich krampfhaft die Brust zu kratzen.

»Echte Teufel . . .« zischte der Alte, indem er sich die Brust kratzte. Plötzlich sprang er kreischend vom Sessel auf und fiel mit dem Gesicht auf den Teppich.

Das war also der Vater, an den er einst soviel gedacht, den er einst so sehnsüchtig erwartet hatte!

Was quälte aber den Vater? Wen sah er vor sich? Wer besuchte ihn in seiner Sterbestunde? Wer war der Echte? Wer umklammerte sein Herz mit dem echten letzten Zucken des Gewissens,

mit dem letzten Willen und dem letzten Wort? Wer war das?

»Teufel!« wehrte sich Sergej Sergejewitsch, als er sich an den Tod seines Vaters erinnerte, des Vaters, an den er einst soviel gedacht, den er so sehnsüchtig erwartet hatte.

Wersenew nahm zu Neujahr seinen Abschied, zog aus Petersburg nach Krutowrag und widmete sich der Landwirtschaft. Um die gleiche Zeit heiratete er.

Warum er geheiratet hatte, wußte er selbst nicht mehr; wahrscheinlich hatte ihm Jelisaweta Nikolajewna gut gefallen: sie war so still und sanft wie ein stiller Engel Gottes. Auch langweilte er sich allein in dem alten Hause.

Mit der Landwirtschaft beschäftigte er sich nur kurze Zeit. Dann versuchte er, sich in der Semstwoverwaltung zu betätigen, gab aber auch das aus irgendeinem ganz unsinnigen Grunde sehr bald auf. Allmählich zog er sich von jeder Tätigkeit zurück.