Die ganze Wirtschaft und das ganze Schicksal der Wersenews ruhten nun auf den Schultern des tüchtigen und fleißigen Gutsverwalters, eines mürrischen Letten, und Jelisaweta Nikolajewnas, die es verstanden hatte, das alte Haus mit unaufhörlichem Lärm und lustigen Gästen anzufüllen.
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Gorik und Buba lernten gut und absolvierten die Schule mit Auszeichnung. Gorik kam auf die Universität und Buba auf die Frauenhochschule.
Der letzte Sommer, den sie in Krutowrag verbrachten, war ganz besonders lustig.
Die Bauernjungen von Krutowrag, die schüchternen: Fischbein, Roßhaar und Schaufel, und auch die frechen: Igonka, Igoschka, Jenka, Jeschka und Jermoschka spielten unter Goriks Anführung ›Expropriationen‹; ein Überfall, den sie veranstalteten, war so täuschend echt, daß die tscherkessischen Flurwächter des Generals Belojarow den Anführer um ein Haar erschossen hätten.
Raketen und persische Blitze stiegen über dem Hause auf im Garten qualmten Reisigfeuer, in der ganzen Umgegend loderten Feuersbrünste, und die Nächte waren stets von unheimlichem rotem Feuerschein erhellt.
Als die Kinder endlich nach Petersburg abreisen mußten, begann auch Jelisaweta Nikolajewna zu packen.
Die Kinder reisten mit ihrer Mutter ab und kehrten niemals nach Krutowrag zurück.
Jelisaweta Nikolajewna erklärte ihrem Mann, daß sie nie wieder nach Krutowrag zurückkommen wolle und daß auch die Kinder niemals zurückkehren würden.
Als sie das sagte, hatte sie nicht mehr ihren