Leitung abgestellt, Licht ausgedreht, Strick trampst türeschmetternd auf sein Zimmer.

Wie er sich das Nachthemd überziehen will, kommt es die Treppe schwer und langsam gegangen, stellt sich an seine Tür, klopft dumpf. Strick schnarcht im Halbschlaf: „Herein,“ legt sich zurück.

Über die Schwelle schlurrt aus dem dunklen Vorraum in das morgenlich graue Zimmer eine schräg nach hinten türmende, kopfsenkende, wassertriefende Gestalt; hinter ihr, sie am Rockkragen stützend, eine andere.

Stehen auf dem Bettvorleger, stumm.

„Werner,“ murmelt nach einer Weile die schiefe schwankende Masse.

„Herein,“ schnarcht der; reißt die Augen auf, weil ihn etwas Kaltes, Nasses anfaßt. Dann richtet er sich langsam in die Höhe.

„Wer ist denn das?“

„Werner,“ murmelt der vordere, „ich bin in den Fluß gefallen von der Brücke, ich konnte nicht gleich mitkommen. Du hast nicht gehört, wie ich dich rief.“

„Was bist du, Mensch?“

„Ich bin in den Fluß gefallen, wie ich deinen Paletot holte. Ich habe immer gerufen.“