„Das ist sehr praktisch. Aber warum holt er dich denn immer runter?“

„Mein Arm tut mir so weh. Du hast mir zuviel Kollargol eingespritzt, es ist mir eingefallen; nachher hast du mich in den Fluß geschmissen. Das gnade dir Gott. Aber ich bin schon wieder trocken.“

Breitbeinig stellt sich Strick vor den andern, schlägt sich mit der Reitpeitsche gegen die blanken Stiefelschäfte: „Jetzt rede ich gar nicht mit dir Sumpfhuhn. Jetzt rede ich mit dem andern. Mit dem da. Sagen Sie mal: Warum bringen Sie mir immer den Kerl her, was soll denn die ganze Trocknerei, warum verschwinden Sie nicht mit ihm von der Bildfläche?“

„Ich kann nich, Herr. Ich kann nich. Tut mir sehr, sehr leid. Wir haben kein Holz und haben keine Kohlen, mit die Hitze ist es aus bei uns. Ich kann jetzt keinen mehr so anbringen. Sie müssen alle erst getrocknet werden.“

„Was bringen Sie ihn aber immer zu mir, wo Sie doch sehen, was mit ihm los ist?“

„Ja, er will immer, Herr.“

„Herr Doktor heiße ich. Aber wenn er will, was ist dann?“

„Er läßt mir keine Ruhe, er hält soviel von Sie, Sie hätten seinen Bandwurm wegkuriert. Von morgens bis abends jault er immer nach Sie, von wegen dem Arm, jault und jault.“

„Ja, soll ich denn den Kerl noch behandeln, wenn er stinkt?“

„Das sag ick doch auch, Herr, Herr Doktor. Das predige ich ihm doch den janzen lieben Dag, Herr, Herr Doktor.“