Wallenstein einfach: „Hat der Herr Furcht, daß wir den Kaiser beseitigen? Das Heer ist des Kaisers; darum nur wird es vom Reich unterhalten werden.“
„Und der Feldherr?“
„Wird vom Kaiser nach Willkür ernannt.“
„Und Ihr?“
„Ich setze dem Kaiser das Heer hin und werde ihm wie bisher dienen.“
„Wie gedenkt sich Euer Liebden schadlos zu halten?“
„Ich strecke dem Kaiser nicht zum erstenmal einen Betrag vor. Der Kaiser wird rasch in der Lage sein, wenn er ein großes Heer in Deutschland hat, mir meine Auslagen zu ersetzen.“
Die Spannung blieb unverändert in Meggaus blutlosem scharfem Gesicht: „Sprecht deutlich zu mir, damit ich klar in Wien melden kann: Was fordert Ihr, welche Erkenntlichkeit vom Kaiser als Gegenleistung?“
Behaglich, wie die Katze im Spiel mit der Maus, knurrte, sich über die Tischplatte bückend, von Wallenstein und lachte: „Ich werde keine Gnade fordern. Sofern die Räte auf mich hören, ist mir um mein Geld nicht bange. Ich will in das Heer eintreten. Es soll mir vergönnt sein, wie früher für den Kaiser zu kämpfen.“
Meggau räusperte sich unbefriedigt, ohne den Fürsten anzublicken.