„Bist ganz still. Der andre.“

Der sagte gar nichts, achtete verkniffenen Gesichts auf Dighbys Mund.

„Der andre.“ Als Dighby zum dritten Male brüllend ansetzte: „Der —“ stieg Pavel zusammenfahrend auf Tisch, Stuhl, setzte sich auf die Kante der Tischplatte gegenüber Rusdorf. Zufrieden nickte der Große: „Ist schön. Ist schön. Runter vom Tisch.“ Nahm sich eine Kerze, ging hinaus, vor sich leuchtend. Allein die beiden. Sie tasteten sich auf Pavels Zimmer, schlossen die Tür, sahen sich an, machten eine Bewegung, als wollten sie sich in die Arme fallen, griffen sich nach den Händen.

Pavel stöhnte: „Was bleibt uns übrig, als uns umzubringen.“

Rusdorf gebrochen: „Herr Bruder.“

Pavel konnte sich nicht beruhigen: „Er kommt öfter. Verlaßt Euch darauf. Es war das erstemal. Er hat es heute erst versucht.“

„Pavel, was sollen wir tun.“

„Es kommt noch schlimmer. Und — wir müssen unserem Herrn dienen.“

„Unser armer armer König.“

Als Dighby am nächsten Mittag kam, saß Rusdorf, der aus Furcht nicht das Quartier verließ, allein da. Ohne ein Wort zu sagen, hob Dighby den Stock. Dann pfiff er. Flehentlich sagte Rusdorf: „Der Herr treibt es zu weit. Weiß der Herr nicht, wem wir dienen?“