„Wir sind fromm. Wir haben nichts verbrochen. Warum sollte ich nicht wählen können?“

„Versuche.“

Er fixierte sie, wie gestochen: „Ich — regiere.“

„Versuche.“

„Wer kommt, um zu stehlen, findet mich und meinen Schwertträger.“

„Versuche.“

„Das heißt: ich sei noch nicht Kaiser?“

Sie drehte sich zu ihm, warf sich über sein Knie: „Es heißt, daß es damit nicht genug ist. Sei Kaiser, sei nicht Kaiser: ich will dich so nicht. Komm mit mir. Sei mein Begleiter — zu Maria.“

Ferdinand hatte seine stille erwartende Miene wieder: „Du darfst mich nicht verwirren, Eleonore. Wir dürfen uns nicht erregen. Man hat versucht, mir Länder mit Gewalt zu entreißen. Daraus spricht ein schlechtes Gewissen. Ich vergesse darum nicht, was ich der Heiligen Kirche schuldig bin und wieviel ich ihr gerade zu danken habe.“

Sie hängte sich an ihn, als er mühsam aufstand und die Arme, als wenn sie steif wären, schaukelte, zweifelnd ängstlich: „Gib mir nach. Bald.“