»Aber hier fallen die Hosen gewiß nicht leicht herunter,« beeilte ich mich zu bemerken.
»O ja,« sagte er, ohne freundlicher auszusehen, »das kann geschehen. In China schneidet man dem Mann den Kopf ab, wenn ihm das passiert,« versicherte er mir mit Ueberzeugung.
Wenn mich Mama oder Jenny gehört hätten! Sie, die dieses Kleidungsstück nur mit heiligen Umschreibungen gebrauchten und holdselig erröteten, falls jemand unbedachtsam das Gespräch auf ein so unanständiges Bekleidungsding hinlenkte.
»Was kommt Ihnen noch merkwürdig in Europa vor?« fragte ich unverdrossen weiter, um ihn von den Hosen, die augenscheinlich keinen Beifall in seinen Augen fanden, abzubringen.
»Der dumme Aberglaube hier!« Dabei blies er eine dichte Rauchwolke gegen die Zimmerdecke.
»Was dünkt Ihnen Aberglaube bei uns?«
»Alles!« erwiderte er lakonisch.
»Alles?« wiederholte ich ungläubig.
»Alles! Sagen Sie zum Beispiel nicht, daß jemanden der Teufel holen soll?«
Freilich hatte ich im Herzen oft manch einen unter das Regiment Beelzebubs gewünscht, noch öfter gern im Pfefferland gesehen, aber gerade als Glaubens- oder Aberglaubensausbruch – –