»Uuuu — uuuu — uuuu?«
»Haben Sie gehört?«
»Was denn?«
Plötzlich tauchte auf dem feuerroten Fond eine Silhouette auf: Flügeln gleich flatterte im Winde der weite graue Mantel; im Wachsgesicht mit den vorstehenden Lippen ein nachlässiger Ausdruck; die Augen schienen nach irgend etwas in den bläulichen Newafernen zu suchen, fanden es aber nicht und glitten über alles Nahe hinweg: so sah er weder Sofja Petrowna noch Warwara Ewgrafowna: die Augen sahen nur die Tiefe, das grünliche Blau. Vor der Silhouette aber lief keuchend die tigerartig gestreifte Bulldogge, die silberne Reitpeitsche des Herrn in den Zähnen.
An die beiden näher herangekommen, blinzelte Ableuchow, zu sich kommend, mit den Augen und berührte grüßend seine Mütze; er sagte nichts und ging weiter: dorthin, wo im Feuerrot die Häuser badeten.
Sofja Petrowna, mit schielenden Augen, verbarg ihr Gesichtchen in den Muff und nickte unbeholfen seitlich mit dem Kopfe, nicht ihm, sondern der Bulldogge zu. Warwara Ewgrafowna aber blieb mit starrem Blick an ihm hängen.
»Ableuchow —«
»Ja . . . ich glaube.«
Nach dieser bejahenden Antwort (sie selbst war kurzsichtig) murmelte Warwara Ewgrafowna erregt vor sich hin: