»Guten Morgen, Vater . . .«
Schweigen.
»So eine unerwartete Begegnung: ich komme nämlich von Zukatows.«
»So — so: guten Morgen, Kolenka . . .«
Die Flügeltür flog auf, der ihnen wohlbekannte Geruch ihrer Wohnung schlug den beiden Ableuchows entgegen.
Die eine Seite etwas vorschiebend, schritt jeder von ihnen rasch durch die Tür.
Rot wie Feuer
Beide wußten, daß ihnen ein Gespräch miteinander bevorstand; dieses Gespräch war schon in all den vielen Jahren des Schweigens gereift; Apollon Apollonowitsch übergab dem wartenden Lakai Zylinder, Mantel und Handschuhe, doch hielt er sich sonderbarerweise mit den Gummischuhen lange auf; armer, armer Senator: wußte er denn, daß es gerade sein Sohn, Nikolai Apollonowitsch, war, der mit jenem Auftrage betraut war? Ebensowenig konnte Nikolai Apollonowitsch vermuten, daß sein Vater die Geschichte mit dem roten Domino genau kannte. Beide atmeten den wohlbekannten Geruch ihrer Wohnung ein; der silberschimmernde weiche Biber fiel auf die Hände des Dieners; in seinem Domino erschien nun Nikolai Apollonowitsch vor dem Vater.
»Ah . . . ah . . . Ein roter Domino? . . . Sieh mal her!«
»Ich war maskiert . . .«