Im Schlaf, des Körpers beraubt, fühlte er doch diesen gleichsam als ein unsichtbares Zentrum, das früher ein Bewußtsein und ein »Ich« besessen hatte und so hatte das »Ich« Nikolai Apollonowitschs noch immer eine körperliche Gestalt, wiewohl es auch kein Körper mehr war; und in diesem Nicht-Körper lebte ein fremdes »Ich«, das vom Saturnus herabgeflogen kam und sich zum Saturnus wieder hinaufschwang.

Er saß vor seinem Vater (wie er schon früher zu sitzen pflegte) — doch körperlos; hinter den Fenstern seines Zimmers aber, in der vollständigen Dunkelheit, tönte es unaufhörlich halblaut: turn — turn — turn.

Es waren die Jahreszahlen, die nach rückwärts liefen.

»Bei welcher Jahreszahl sind wir nun?«

Laut auflachend antwortete Apollon Apollonowitsch:

»Bei keiner, Kolenka, bei keiner: die Jahreszahl, mein Lieber, ist Null . . .«

Der grauenhafte Seeleninhalt Nikolai Apollonowitschs bewegte sich unruhig (dort, wo die Stelle des Herzens war), wie ein summender Kreisel: er blähte und dehnte sich; es war, als ob der grauenhafte Seeleninhalt zu einer marternden Kugel würde.

Es war das Jüngste Gericht.

»Ei — ei: was ist das ‚ich bin?‘«

»Ich bin? — eine Null . . .«