»Nun? . . .«
»Von einem terroristischen Akt, den Sie uns angeboten haben: dieser Vorschlag ging also nicht von uns aus, sondern von Ihnen.«
Alexander Iwanowitsch erinnerte sich jetzt, daß ihm Lipantschenko (damals im Restaurant, während er immer wieder sein Glas mit Likör füllte) gesagt — Nikolai Apollonowitsch Ableuchow hätte ihnen durch eine dritte Person mitteilen lassen, er sei bereit, seinen eigenen Vater zu töten; Lipantschenko hatte es mit einer widerwärtigen Ruhe mitgeteilt, doch hinzugefügt, die Partei werde selbstredend das Anerbieten ablehnen; dieser sonderbare Vorschlag, die Unnatürlichkeit, die sich in der Auswahl des Opfers äußerte, der an Niedertracht grenzende Zynismus — das alles hatte in dem sensiblen Alexander Iwanowitsch das schärfste Ekelgefühl hervorgerufen. Alexander Iwanowitsch hatte sich ja damals in einem Rauschzustand befunden, und später erschien ihm das ganze Gespräch mit Lipantschenko als ein Spiel seiner alkoholverdüsterten Gehirnmasse. Das alles ging ihm aber jetzt durch den Kopf:
»Im Grunde genommen . . .«
»Von mir zu verlangen,« unterbrach ihn Ableuchow, »daß ich . . . daß ich . . . meinen eigenen Vater . . .«
»Eben, eben . . .«
»Das ist widerlich!«
»Ja, das ist widerlich! Und ich habe es eigentlich auch damals schon nicht geglaubt. Hätte ich es geglaubt, Sie würden in meinen Augen . . . sehr gesunken sein . . .«
»Also auch Sie halten es für eine Gemeinheit?«
»Ja, verzeihen Sie: aber dafür halte ich es . . .«