Und er tat es.

»Ich hoffe, daß es mir gelingen dürfte, die verworrenen Fäden wieder zu ordnen; ich werde heute noch die nötigen Erkundigungen einziehen und . . .«

Er stockte; die nötigen Aufklärungen konnte ihm nur Lipantschenko geben; sonst niemand; wie aber, wenn dieser nicht in der Stadt war?

»Und . . .?«

»Und werde Ihnen morgen Antwort geben.«

»Ich danke Ihnen, ich danke.« Und Nikolai Apollonowitsch begann ihm in überschwenglicher Rührung die Hände zu drücken; das machte Alexander Iwanowitsch etwas verlegen; alles hing ja doch davon ab, ob Lipantschenko in der Stadt war und über welches Material dieser verfügte.

»Lassen Sie es nur: wir sind ja an der Sache alle gleich interessiert.«

Doch Nikolai Apollonowitsch, der bis zu diesem Augenblick nur Grauen empfunden hatte, vermochte jedes Hilfe versprechende Wort entweder ganz apathisch oder begeistert aufzunehmen.

Und Nikolai Apollonowitsch reagierte mit Begeisterung.

Alexander Iwanowitsch versank inzwischen wieder in seine Gedanken; eine kleine Tatsache beschäftigte ihn: Ableuchow versicherte ihm ja, daß der furchtbare Auftrag von einem Anonymus ausging; dieser Anonymus hatte Ableuchow wiederholt geschrieben; es war nun klar: dieser Anonymus war eben ein Provokator.