Nein, nein!
Das beruhigte Alexander Iwanowitsch: dieser Brief war es also nicht; so war er, Alexander Iwanowitsch Dudkin, an der Sache unbeteiligt; vor allem aber: der furchtbare Auftrag konnte nicht von Lipantschenko ausgehen; das behielt er als Haupttrumpf in der Hand; denn würde der Brief von Lipantschenko ausgegangen sein, so müßte dieser ihm als eine zweifelhafte Person erscheinen und er, Dudkin, würde sich dann sagen müssen, daß er mit einer zweifelhaften Person in Verbindung stehe.
Das wäre ein Wahnsinn.
Kaum, daß er sich all das überlegte, und im Begriff, einen Trambahnwagen zu besteigen, den Droschkenstrom zu durchqueren dachte, als er eine Stimme vernahm.
»Alexander Iwanowitsch, einen Augenblick . . . warten Sie . . .«
Er drehte sich um und sah Nikolai Apollonowitsch, der, kaum Atem holend, am ganzen Körper zitternd, mit Fieberflämmchen in den Augen, hinter ihm herlief und ihm zur Verwunderung der Passanten mit dem Stock lebhaft zuwinkte . . .
Einen Augenblick . . .
Herrgott, Sakra! . . .
Warten Sie, Alexander Iwanowitsch: ich kann mich nicht so ohne weiteres von Ihnen trennen . . . Ich muß Ihnen nur sagen . . . Er nahm Dudkin bei der Hand und führte ihn zum Schaufenster eines Ladens, wo sie nun stehenblieben.
»Mir eröffnete sich noch etwas . . . War es eine Offenbarung oder so etwas gewesen . . .? Dort vor der Blechbüchse . . .«