Der Lichtstumpf brannte aus: das Papier, mit dem es an seinem Ende umwickelt war, begann zu brennen, und plötzlich begannen die Wände in fließendem Rot zu tanzen.


»Nein, Herr, bitte mich zu entlassen, ich muß gehen« — Er warf einen etwas schielenden, feindseligen Blick auf Alexander Iwanowitsch, während er den Gast überhaupt keines Blickes mehr würdigte; — »lassen Sie mich gehen; ein anderes Mal schon . . .«

Er nahm das Gebetbuch an sich.

Unter Stjopkas scharfem Blick senkte Alexander Iwanowitsch unwillkürlich den seinigen: ihm schien der scharfe Blick ein Blick des Vorwurfs zu sein. Wie soll er sich jetzt Stjopka gegenüber verhalten? Er hätte ihm so gern etwas gesagt; er hat wohl Stjopka beleidigt; Stjopka wird es ihm nicht verzeihen; er glaubte Stjopkas Gedanken zu lesen:

»Nein, Herr, wenn Sie solche Besucher empfangen, da ist es nichts mehr zwischen uns; und Sie brauchen dann auch kein Gebetbuch mehr . . . Solche Leute suchen nicht einen jeden auf; und wen sie aufsuchen, der muß von derselben Sorte sein wie sie selbst . . .«

Also — also erkennt Stjopka in dem Gast eine verdächtige Person . . . Wie sollte nun er mit ihm allein im Zimmer bleiben? . . .

»Stepan, bleib doch hier.«

Aber Stjopka machte eine abwehrende Bewegung, die etwas wie Ekel verriet.

»Der Herr kommt doch zu Ihnen, nicht zu mir!«