Eine verschlafene Gestalt (wahrscheinlich der Eigentümer all dieser Sägen, Messer, Bohrer) erhob sich hinter der Kasse und trat vor den Verkaufstisch, auf dem verschiedene Stahlgegenstände glänzten; der schmalstirnige Kopf fiel eigentümlich schwer gegen die Brust; hinter der Brille verbargen sich kleine, rötlichgraue Äuglein:

»Ich möchte, ich möchte . . .«

Da er nicht wußte, was er wollte, berührte er mit der Hand eine Säge; die gab einen klirrenden Laut von sich: »wss—wss—wss«. Der Ladeninhaber blickte mit seinen tief in den Höhlen sitzenden Augen den Käufer an: Alexander Iwanowitsch ist ja ganz unerwartet für sich selbst auf die Straße gelangt; so wie er auf seiner Pritsche im Mantel gelegen war, kam er in das Geschäft; der Mantel war zerdrückt und mit Schmutz bedeckt; vor allem aber: er hatte keinen Hut auf dem Kopf: das Gesicht mit überhängenden, wirren Haaren konnte jeden erschrecken.

Deswegen sah ihn der Ladeninhaber mißtrauisch, mit gefalteter Stirn an; mit unüberwindlichem Ekel in den ungemütlichen, von Natur aus schwer gebauten Gesichtszügen starrte er unverwandt Dudkin an.

»Wünschen Sie eine Säge?«

Die scharf prüfenden Äuglein aber sprachen wütend:

»So—o—o! . . . Ein wahnsinnig gewordener Trunkenbold!«

So schien es ihm.

»Nein, keine Säge; mit einer Säge, wissen Sie, geht es nicht. Ich brauche ein finnisches Messer, ein geschliffenes.«

Doch der Ladeninhaber erwiderte grob: