Den aber, der gesprochen hatte, erblickte er nicht.


Aber wer ist denn dort? Dort, auf der anderen Seite? Neben jenem Riesenhause? — unter den Steinmassen der Balkons?

Ja, dort steht jemand.

Genau so wie er selbst; auch vor dem Schaufenster eines Ladens; er steht unter dem aufgespannten Regenschirm, einfach so . . . Ja, einfach so: oder betrachtet er etwas? . . . Es scheint so — sein Gesicht ist nicht zu sehen. Was ist daran Besonderes? Steht er doch, Nikolai Apollonowitsch, auf dieser Seite, einfach so, zu seinem eigenen Vergnügen . . . Jener steht nun auch so: wie er, Nikolai Apollonowitsch, wie die anderen Passanten; er ist ja auch nur ein Passant; und er ist auch lieb und traurig (wie alle jetzt); er betrachtet etwas mit ganz unbefangener Miene: ich bin nichts weiter als ein einfacher Jemand, mit einem Schnurrbart! . . . Nein — glattrasiert . . . Seine Gestalt in dem Wintermantel erinnert — doch an wen? Winkt er nicht?

Einfach jemand mit einer Schirmmütze auf dem Kopf.

Wo war es doch nur früher schon einmal gewesen?

Sollte er nicht an ihn näher herankommen, an den lieben Eigentümer der Schirmmütze? Der Prospekt gehört ja der Allgemeinheit, wahrhaftig! Auf diesem öffentlichen Prospekt ist für jeden Platz . . . Er konnte einfach hingehen — sich die Sachen dort im Schaufenster ansehen. Dazu ist jeder berechtigt.

Er konnte unbefangen neben dem anderen stehenbleiben, dann zufällig einen flüchtigen, wie zerstreuten, dabei aber aufmerksamen Blick werfen —

— auf ihn!