— rasch in die Unterhose schlüpfen (nein, was Unterhose: lieber so) — oder sogar nur im bloßen Nachthemd, mit verzerrtem, ganz weißem, erstauntem Gesicht —

— ja, ja, ja! —

— aus dem warmen Bett springen und mit nackten Füßen in den geheimnisvollen Raum — den dunklen Korridor rennen, wie ein Blitz rennen, dorthin, von wo der nie wiederkehrende Laut gekommen war, die Diener umrennend weiterstolpern und die besonderen Gerüche in sich aufnehmen, die Mischung von Rauch, Gebranntem, Gas und . . . etwas, was noch schrecklicher ist als Rauch und alles andere.

Übrigens, nein, riechen wird man wahrscheinlich überhaupt nichts.

In das raucherfüllte, qualmende Zimmer hineinrennen, um es, erstickend vor Husten, sofort wieder zu verlassen und den Kopf durch das schwarze Loch in der Wand zu stecken, das durch jene Explosion entstanden ist (in der Hand wird inzwischen der Leuchter mit der in aller Eile angezündeten Kerze tanzen).

Durch das Loch in der Wand wird die rotgelbe Flamme den Ort beleuchten, der früher das Schlafzimmer geheißen hatte . . . Die rotgelbe Flamme wird etwas höchst Unwesentliches beleuchten: den überall aufsteigenden Rauch.

Dann — wird noch etwas beleuchtet sein . . . nein! Über dieses Bild wird der Vorhang aus Rauch geworfen, aus Rauch! . . . Rauch und Rauch, nichts weiter!

Aber doch . . .

Einen kurzen Augenblick unter diesen Vorhang blicken und ah, ah! Die Hälfte der Wand ganz rot: dieses Rot fließt; die Wand ist also naß; also auch — klebrig, klebrig . . . Das alles wird der erste Eindruck vom Zimmer sein; zugleich aber auch der letzte. Zwischendurch wird sich anderes einprägen: die mit Stuck bedeckten Wände, die Holzsplitter vom Parkett, Fetzen vom verbrannten Teppich; die Fetzen qualmen noch. Nein, lieber nicht weiter . . . aber doch . . . der Schienbeinknochen?

Warum blieb gerade dieser Knochen unversehrt?