»Nicht das geringste Interesse . . .«
»Und auch der junge Herr . . . kaum den Windeln entwachsen . . . So ein — Herr, verzeih uns unsere Sünden! — so ein junger Hund; noch feucht hinter den Ohren . . .«
»Es sind keine Herrschaften . . . Chamlete sind es . . .«
So brummte Ssemjonytsch vor sich hin; und — steckte wieder den Kopf unter das Kissen; langsam zogen die Stunden vorbei; blaßrosa Wölkchen, im Sonnenschein reifend, liefen hoch über dem reif werdenden Glanz der Newa . . . Durchwärmt von der Decke lag Ssemjonytsch und brummte vor sich hin und flüsterte trauernd:
»Es sind keine Herrschaften . . . es sind — einfach Chemiker . . .«
Ei, wie knackte auf einmal die Korridortür! Vielleicht Diebe!
Erst neulich waren Diebe beim Kaufmann Awdiew gewesen. Bestohlen haben sie den Kaufmann Awdiew.
Auch Chacha, den Moldauer, hatte man einmal umbringen wollen.
Er warf die Decke ab und streckte den dunstgebadeten Kopf vor; rasch schlüpfte er in die Unterhose und sprang mit ernstlich beleidigter Miene und kauendem Unterkiefer aus dem durchwärmten Bett; barfüßig patschte er in den von Geheimnissen erfüllten Raum: den dunkel gähnenden Korridor.
Und nun?