Rennet, geschwind, sputet euch: es hat wieder gescheppert!
Geschwind stellten die Diener ihre Kerzen auf den Tisch und eilten in den dunkelnden Korridor (als erster trippelte Ssemjonytsch voran). Im grünlichen Licht des Petersburger Morgens begannen die Augen des Apollon Apollonowitsch oben unter der Zimmerdecke unruhig hin und her zu laufen; nach Luft schnappend, ächzend, die haarige Brust, die Schulter und das borstige Kinn gegen die Sprossen gedrückt, stieg er die Leiter hinunter und begann plötzlich mit trippelnden Schrittchen gegen das Vestibül zu rennen, den Staublappen in der Hand, die Schöße des Morgenrockes wie phantastische Dreiecke in der Luft flatternd. Er stolperte leicht, blieb stehen und tastete kurz atmend mit dem Finger nach dem Puls.
Ein Herr mit wallendem Backenbart in tadellos zugeknöpftem Amtsrock, mit blendend weißen Manschetten und dem Annastern an der Brust, kam ehrfurchtsvoll, vom Diener angeführt, die Treppe herauf; auf dem Silbertablettchen in den zitternden Händen des alten Ssemjonytsch lag eine Visitenkarte, die eine Adelskrone aufwies.
Hinter der steinernen Niobe stand Apollon Apollonowitsch, schlug mit geschäftiger Miene die Schöße seines Morgenrockes übereinander und sah dem würdigen Gast mit dem gut gepflegten Bart entgegen.
Wahrhaftig er sah wie eine Maus aus.
Du wirst wie geistesgestört sein
Petersburg — das ist ein Traum.
Wenn du einmal im Traum Petersburg besucht hast, dann kennst du zweifellos dieses mächtige Vestibül: die eichenen Türen sind schwer, und die Spiegelscheiben blitzen; die Vorübergehenden sehen nur die Spiegelscheiben; nie waren sie hinter ihnen.
Hinter der Spiegelscheibe blitzt immer der kupferschwere Kopf des Schweizerstabes.