»Apollon Apollonowitsch, da sind Sie? Und ich, wir warteten und warteten; telephonierten immer wieder.«

»Ich . . . mm—mmä . . . ordnete meine Bibliothek . . . Verzeihen Sie, Väterchen, daß ich Sie . . . so . . . empfange.«

Er zeigte mit den Händen auf seinen Morgenrock.

»Was haben Sie, krank? A—a—a: Sie scheinen etwas aufgedunsen. Das ist sicherlich die Wassersucht?« — und er berührte ehrfurchtsvoll den mit Staub bedeckten Finger des Vorgesetzten.

Apollon Apollonowitsch ließ den Staublappen auf das Parkett niedergleiten.

»Daß Sie gerade jetzt krank wurden! . . . Ich komme mit Neuigkeiten . . . Ich muß Ihnen zu — einem Generalstreik in Merowetrinsk gratulieren . . .«

»Woher nehmen Sie? . . . Ich . . . mm—mmä . . . bin gesund . . .« Das Gesicht des Alten verzog sich in Falten. (Die Nachricht vom Generalstreik nahm er gleichgültig auf; er schien sich nicht mehr über etwas wundern zu können.) — »Bitte nur einzutreten; so viel Staub, wissen Sie . . .«

»Staub?«

»Da hab’ ich mit dem Lappen . . .«

Der Vizedirektor mit dem wallenden Backenbart verneigte sich ehrfurchtsvoll vor der gekrümmten Ruine und bemühte sich immerfort, auf das wichtige Papier zu kommen, das er im Salon auf ein Perlmuttertischchen vor sich hinlegte.