»Setzen Sie Iwantschenko ab . . .«

»Iwantschenko ist schon abgesetzt: haben Sie es vergessen?«

»Ich gebe meine Unterschrift nicht . . .«

Mit verjüngtem Gesicht latschte er in seinen Pantoffeln auf und ab durch den Salon, die Hände auf dem Rücken, mit unanständig geöffnetem Morgenrock, die Glatze tief nach vorn gebeugt; er näherte sich dem erstaunten Gast und begann auf ihn mit Speichel zu spritzen:

»Wie konnten die dort sich das nur denken? Etwas anderes ist eine — feste administrative Gewalt, und wieder etwas anderes ist eine direkte Verletzung der gesetzlichen Regeln . . .«

»Apollon Apollonowitsch« — versuchte der Beamte den Alten zur Vernunft zu bringen, »Sie sind ein Mann von festem Willen, Sie sind ein Russe . . . Wir hofften . . . Nein, Sie werden doch sicherlich unterschreiben.«

Apollon Apollonowitsch drehte einen Bleistift zwischen zwei knöchernen Fingern; er blieb stehen, sah mit scharfem Blick in das Papier hinein und: knisternd brach der Bleistift in zwei Stücke; erregt band er darauf die Gürtelschnur seines Morgenrockes fest, seine Kinnladen zitterten vor Zorn.

»Ich gehöre, Väterchen, zur Schule Plehwe . . . Ich weiß, was ich tue . . . Das Huhn geht nicht zu den Eiern in die Lehre . . .«

»Mmä—mä . . . Ich — gebe — meine — Unterschrift — nicht . . .«

Schweigen.