»Mmä—mm—mä . . . Mä—ä—mmä . . .«

Und er blies seine Wangen auf . . .

Der Herr mit dem wallenden Backenbart stieg mit bedenklicher Miene die Treppe hinunter; es war ihm klar: die Karriere des Senators Ableuchow, an der er lange Jahre gebaut hatte, ist nun zu Staub geworden. Nachdem der Vizedirektor gegangen war, schritt Apollon Apollonowitsch lange zornig auf und ab, im Salon zwischen den Empirestühlen. Dann verließ er den Raum und erschien gleich wieder mit einer riesigen Mappe unterm Arm, die er auf das Perlmuttertischchen legte. Dann läutete er und befahl dem Diener, ein Feuer im Kamin zu machen.

Ein toter Kopf blickte über die Notabene, die Fragezeichen, Gedankenstriche, Paragraphen, über die nun letzte Arbeit, zum Kaminfeuer hinüber; die Lippen murmelten:

»Macht nichts . . . So—so . . .«

Mit boshaftem Lächeln und zusammengekniffenen Augen dachte der kahle Senatorenkopf an den vollendeten Karrieristen, der soeben das Haus verlassen hatte, der es gewagt hatte, ihm, Ableuchow, den Vorschlag zu machen, sein bisher reines Gewissen durch eine Konzession zu beflecken und der jetzt sicherlich sprühend vor Wut durch die schmutzigen Straßen raste . . .

»Ich bin, meine Herrschaften, einer aus der Schule Plehwe . . . Ich weiß, was ich tue . . . Ja, ja, meine Herrschaften . . .«

Der scharf gespitzte Bleistift hüpfte zwischen den Fingern; der scharf gespitzte Bleistift fiel als kleine Splitter auf das Papier nieder; das ist ja seine letzte Arbeit; in einer Stunde wird diese Arbeit gemacht sein; in einer Stunde wird er sich mit dem Hohen Amt telephonisch verbinden lassen und ihm die mit dem Geiste kaum zu fassende Nachricht überbringen.


Der Wagen raste an die Karyatide des Portals heran; die Karyatide rührte sich nicht; er rührte sich nicht, der bärtige Alte, der das Portal des Hohen Amtes stützte.