»Nun, was ist?«

»Aber mein Stock . . .«

Ableuchows Kopf sank tief auf die Schultern; die Schultern wiegten sich auf und ab; der Mund zog sich auf eine Seite aus; mit bleiernem, unbeweglichem Blick sah Nikolai Apollonowitsch vor sich hin, in die bläulichen Nebelflocken, und rührte sich nicht vom Fleck.

Da begann Lichutin zornig und ungeduldig zu atmen; er faßte Ableuchow delikat, aber fest am Ärmel, und hob ihn vorsichtig wie einen Warenballen aus der Droschke.

Nikolai Apollonowitsch krallte sich mit allen zehn Fingern in Lichutins Arm: jetzt müssen sie über die dunkle Stiege gehen: wie, wenn die Hand des Offiziers eine unanständige Geste machen wird, der er im Dunkeln nicht ausweichen kann; die Handlung wird geschehen sein und dann — ist es — aus; das Geschlecht der Ableuchow ist für immer geschändet (sie wurden noch nie geschlagen).

Leutnant Lichutin (dieser Wüterich!) hat ihn so schon mit der freigebliebenen Hand am Saum des italienischen Überwurfs gepackt; Nikolai Apollonowitsch wurde ganz weiß.

»Ich gehe schon, ich gehe, Ssergeij Ssergeijewitsch . . .«

Er stemmte sich unwillkürlich mit dem Schuhabsatz gegen den Rand der ersten Treppenstufe, aber er überlegte es sich sofort, um nicht lächerlich zu erscheinen.

Die Haustür schloß sich hinter ihnen.

Höllische Finsternis