»Warum ich Sie eingesperrt habe? Warum ich Sie sozusagen mit Gewalt hierher gelockt habe? . . . Ha, ha, ha: Das steht in gar keiner Beziehung zum Domino oder zu Sofja Petrowna . . .«
Durch Ableuchows Kopf ging es: »Er ist total verrückt; er hat alle Zusammenhänge verloren, er folgt nur krankhaften Assoziationen: er hat, wie es scheint, doch vor, mich . . .«
Als hätte Ssergeij Ssergeijewitsch seine Gedanken erraten, beeilte er sich, ihn zu beruhigen, aber das klang eher wie Hohn oder boshafter Spott:
»Ich wiederhole: Sie sind hier in vollständiger Sicherheit. . . Nur der Rock . . .«
»Der verhöhnt mich!« dachte Nikolai Apollonowitsch, und ein ebenfalls wahnsinniger Gedanke flog durch sein Hirn: dem Offizier einen Hieb mit dem Briefbeschwerer auf den Kopf zu versetzen; dem so Betäubten die Hände zu binden und sich in dieser Weise das Leben zu retten, das er schon deswegen braucht, weil . . . ja . . . weil ja . . . die Bombe . . . im Schreibtisch noch immer . . . tickte . . . tickte . . .
»Also Sie werden von hier nicht weggehen . . . Ich aber werde mit einem Brief von Ihnen, den ich diktiere — mit Ihrer Unterschrift . . . Ich werde dann in Ihre Wohnung gehen und in Ihrem Zimmer nachsehen . . . Zwar war ich heute schon dort, habe aber nichts gefunden . . . Ich werde alles durchsuchen, und wenn ich nichts finde, dann warne ich Ihren Vater . . . denn« — er rieb sich die Stirn — »es handelt sich nicht um Ihren Vater; es handelt sich um Sie: ja, ja, ja — es handelt sich einzig und allein um Sie, Nikolai Apollonowitsch!«
Er bohrte sich mit dem knochigen Finger in die Brust und stand, eine Augenbraue hochgezogen (nur eine Braue hochgezogen) da.
»Das wird nicht geschehen, Nikolai Apollonowitsch! Das wird nie und nimmer geschehen!«
Und in dem glattrasierten, roten Gesicht spiegelte sich:
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