Schweigen trat ein. Der kahle Kopf neigte sich über einer kalten, langbeinigen Bronze; der Lampenschirm, mit feinster Malerei bedeckt, glänzte nicht mit seinen violetten Tönen: verloren hat das neunzehnte Jahrhundert das Geheimnis dieser Farbe; das Glas war abgedunkelt von der Zeit; und auch die feine Malerei war abgedunkelt von der Zeit.
Auf das Läuten trat Ssemjonytsch herein:
»Ist Nikolai Apollonowitsch zu Hause?«
»Jawohl, gnädiger Herr.«
»Mm . . . hören Sie mal: sagen Sie ihm . . . Anna Petrowna sei hier und ließe ihn bitten . . .«
»Vielleicht gehen wir selbst zu ihm«, sagte erregt Anna Petrowna und erhob sich lebhaft aus dem Lehnstuhl; aber der Senator unterbrach sie mit scharfer Wendung gegen Ssemjonytsch:
»Mä — mmä . . . Ssemjonytsch: also sagen Sie: . . .«
»Zu Befehl . . .«
»Ich bin mit Kolenka, Anna Petrowna, nicht ganz zufrieden . . .«