Was ist nun damit? Wie ist es nun? Seine Gefühlswallung wurde jäh abgebrochen.

»Ich muß einen Augenblick . . . Ich komme gleich wieder.«

»Was hast du, Liebling?«

»Das macht nichts . . . Lassen Sie ihn, Anna Petrowna . . . Ich rate dir, Kolenka, einen Augenblick mit dir allein zu bleiben . . . fünf Minuten . . . Ja, weißt du . . . Und dann — komm wieder . . .«

Den Gefühlsausbruch noch weiter ein wenig simulierend, wackelte Nikolai Apollonowitsch leicht, ließ theatralisch das Gesicht in die Hände fallen: wie etwas Totes schimmerten die flachsweißen Haare in der Dämmerung des Zimmers. Wackelnd ging er hinaus.

Verwundert sah der Vater die glückliche Mutter an.


»Wahrhaftig, ich erkannte ihn nicht . . . Diese, diese . . . diese Gefühle —« Apollon Apollonowitsch lief vom Spiegel zum Fenster . . . »Diese, diese . . . Gefühle« — er streichelte sich über den kleinen Backenbart.

»Sie zeugen« — er machte eine scharfe Wendung, hob die Fußspitzen ein wenig vom Fußboden, balancierte einen Moment lang auf den Absätzen und machte dann mit dem ganzen Körper einen Ruck nach vorne, den den Fußboden berührenden Fußspitzen nach —

»Sie zeugen« — er kreuzte die Hände auf dem Rücken und lief auf und ab durch den Salon: