Aber gestatten Sie: was ist es: »devanchanische Freundin«, »Hülle«, »buddhistischer Funken«? Das sollte ihr nun Henri Besançon jetzt erklären. Und Sofja Petrowna wollte sich diesmal in ihn vertiefen; aber kaum hatte sie das Näschen in Henri Besançon gesteckt, als die Glocke ertönte und, einem Sturme gleich, die Kursistin Warwara Ewgrafowna ins Zimmer hereinflog. Engel Peri hatte nicht Zeit, das kostbare Büchlein zu verstecken und wurde bei der Tat ertappt.

»Was ist das?« rief streng Warwara Ewgrafowna, setzte den Zwicker auf die Nase und beugte sich über das Büchlein . . .

»Was haben Sie da? Wer hat’s Ihnen gegeben?«

»Die Baronin R. R.«

»Na, freilich . . . Und was ist das?«

»Henri Besançon . . .«

»Sie wollen sagen: Anni Besant . . . Der Mensch und sein Körper? . . . So ein Unsinn . . .«

Die blauen Äuglein zwinkerten ängstlich, während die roten Lippen sich schmollend zusammenzogen.

»Die Bourgeoisie, ihr Ende fühlend, warf sich auf die Mystik: überlassen wir den Himmel den Spatzen, und bauen wir aus dem Reich der Notwendigkeiten das Reich der Freiheit.«

Und Warwara Ewgrafowna übergoß den Engel mit sieghaftem Blick: die Äuglein des Engels aber zwinkerten noch hilfloser; Engel Peri achtete Warwara Ewgrafowna und Baronin R. R. in gleicher Weise, und nun sollte sie zwischen ihnen wählen. Zum Glück machte Warwara Ewgrafowna aus der Sache keine Affäre; die Beine übereinandergeschlagen, wischte sie den Zwicker.