Er schloß die Tür und sagte währenddessen, ohne sie anzusehen:
„Setz dich doch, Mette!“
Das erste, was Mette in dem Zimmer sah, war auf der dunklen Platte des Schreibtisches die goldene Zigarettendose.
Ein Sonnenstrahl blitzte darauf.
Sie wollte sich beherrschen. Es war, als ob sie beide Hände um die Zügel krampfte, um sich zu halten.
Aber als Petermann sich ihr zuwandte und sie sah, wie seine Hände hilflos waren, wie sein kleines, weißes Gesicht zitterte, wie mühsam er um Fassung kämpfte – da zerbrach die ihre. Sie fing an zu weinen.
Peterchen setzte sich neben sie und streichelte eine Weile schweigend ihre Hände.
„Weine nur,“ sagte er schließlich mit zitterndem Kinn, während die Tränen aus seinen Augen stürzten. „Weine nur, sie war es wert, daß um sie geweint wird, das kannst du mir glauben ...“
„Dir glauben?“ sagte Mette mit herzzerreißender Bitterkeit. Sie legte das Tuch über die Augen und stützte den Kopf in die Hand.
Ihre andere Hand streichelte zuckend über die seine.