Nach einer langen, langen Stille richtete Mette sich ruhig auf, mit trockenen Augen.
Neben dem Etui auf dem Schreibtisch lag eine Waffe.
„Das ist der Revolver?“ fragte Mette und griff danach.
„Ja.“
„Gib ihn mir,“ sagte sie und legte die Hand fest um den Griff.
Petermann machte eine erschrockene Bewegung.
Mette schüttelte langsam den Kopf.
Petermann sah ihr in die Augen, dann zog er zögernd die ausgestreckte Hand zurück.
„Ich will ihn nicht behalten,“ sagte er, „er liegt da wie eine ständige Versuchung. Und nicht jeder hat eine so sichere Hand wie Olga Radó. Du hast ein Recht darauf. Natürlich. Aber ich möchte nicht, daß du ihn behältst. Versprich mir etwas, Mette – gib ihn dem Mann, den du liebst. Dann ist er in den besten Händen.“
Sie war aufgestanden. „Ich verspreche es dir,“ sagte sie fast feierlich, „ich will ihn dem Manne geben, den ich liebe.“