Er lachte behaglich.
„Ich sitze gut hier. Was soll aus dem Teig werden?“
„Weißbrot. Großmutter ist jedesmal in Sorge, daß es speckig werde oder sonst mißrate, wenn ich den Teig nicht unter ihren Augen mache. Ich muß ihn besonders gut durchschaffen.“
Sie gab dem Teig ein paar kräftige Stöße.
„Ich bin siebzehn. Brotbacken ist nicht schwer. Ich bin froh, daß ich nicht buntsticken muß. Großvater hat mir geholfen, er sagt, man komme auch so durch die Welt. Kochen und backen aber, das soll ich. Das tu’ ich auch gern.“
„Da hat er Recht“. Georg nickte sachverständig.
„Du schlägst aber die Schüssel auseinander. Was für feste Arme du hast.“
„Nicht?“ Sie reckte sich. Die Ärmel ihres Hauskleids waren bis über die Ellbogen hinaufgeschlagen.
Da kam ihr ein guter Gedanke.
„Wir wollen sehen, wer stärker ist. Das ist jetzt drei Jahre her, seit wir nicht mehr gerungen haben. Komm.“