„Mir?“ Er sah rasch nach ihr hin. „Mir, sagst du?“
„Ja.“ Sie lachte. „Ich habe es alles nie so verstanden, das mit deiner Musik, und daß dich das Studieren nicht so anzog. Aber das ist nun anders. Ich habe heute früh ein Gespräch mitangehört. Zwei sagten zueinander: ‚Du, der Ehrensperger, der hat’s in sich.‘ Siehst du, das denke ich auch. Pfarrer? ach, das kann jeder werden. Du sollst mir — au, du drückst mich. Du tust mir weh.“
Sie entzog ihm lachend ihre Hand, die er gepreßt hatte, daß es knackte.
„Komm in den Wald. Wir gehen nachher zu den andern. Hier sind wir schon dran. Ich — ich muß dir etwas sagen.“ Er atmete schwer.
„Was du wohl sagen willst? Muß das heute sein?“
Sie lachte, aber unsicher. Sie wußte wohl, worauf es hinauslaufen werde. Das Herz klopfte ihr. Wurde es nun Ernst?
„Ja, ich muß mit dir über das alles reden, heute noch. Und überhaupt. Komm.“
Da traten sie in die grünen Hallen ein. Still ging sie neben ihm, fern von den andern, und ihre herabhängende Hand lag leicht in der seinigen.
Die grünen Büsche schlugen hinter ihnen zusammen.
Die Buchen wölbten sich über ihren Häuptern.