Und Lore, seine Lore, die sollte hier daheim sein, indes er draußen war? Und ihre Mutter sollte hier schalten?

Frau Maute im Ehrenspergerhaus? Wie merkwürdig.

Er fand nicht gleich eine Antwort, er sah fragend von einem zum andern.

Der Müller Hensler saß neben Frau Maute und sah sehr einverstanden aus.

„Jetzt wird’s wieder gemütlich hier,“ sagte er. „Jetzt werden wir wieder jung miteinander. Mach voran, Musikante, dann kommst du auch dazu.“

„Ja, mach voran.“ Das sagte auch Franz. Er hatte den schwarzen Rock ausgezogen und saß in Hemdärmeln da. Es war mühselig und traurig zugegangen in seinem Leben die letzten Jahre her. Er hatte seiner Frau alle Erleichterung und alle Pflege angedeihen lassen, die sie sich nicht selber als zu teuer verbat. Er glaubte sich nichts vorwerfen zu müssen. Jetzt, glaubte er, dürfe er ein wenig aufatmen.

„Platz hat’s genug,“ sagte er. „Ihr könnet im Oberstock wohnen, heißt das, den Tag über gibt’s genug zu tun so unten herum. Da ist die Wirtschaft und der Laden und die Küche, und —“

„Und der Krautgarten und das Baumgut,“ sagte Lore und lachte. „Heidi, das gibt ein Leben. Dauert mich nur mein alter Riedesel in Tübingen, sonst kein Mensch. Und derweil macht mein Herr Musikdirektor seine wunderbaren Sachen fertig, von denen kein Mensch etwas rechtes erfährt, und dann — — jetzt mach du weiter, Georg.“

Da sahen sie alle auf ihn.

Und dann? Er saß da und sah vor sich hin.