Aber nun konnte er nicht mehr wollen.
Das Wollen, das kann einer in sich töten, so nach und nach.
Er hatte das Glas ausgetrunken und nun warf er es weg.
Er konnte nicht mehr leben als er sah, daß es leer sei. Und er wußte keinen, der es ihm neu hätte füllen können.“
Sie sahen fragend zu ihm auf.
Er strich sich über die Stirn.
„Ja, und dann ging er aus dem Leben. Dieser hier, der ‚Nettste von allen‘. Er ertrank im Neckar. Das konnte er noch wollen, sonst nichts mehr.“
Die Kinder atmeten tief auf und sahen scheu auf das Bild. Nun streifte der bittere Lebensernst ihre jungen Seelen.
Wenn das so war.
Der Großvater stand auf und hängte das Bild wieder an seinen Platz. Sie waren eine Weile stumm und drängten sich nah zusammen.