„Mann,“ sagte die Frau Rektorin, „lieber Mann, nun muß ich mit dir über Gertrud reden.“

„Das tun wir hie und da,“ sagte der liebe Mann und lächelte. Er wußte wohl, was nun käme? Er sah so aus.

Er öffnete die untere Ofentür. Es war erst allmählich dunkel geworden und es gehörte nun zu seinem Behagen, daß der Feuerschein in die Stube fiel.

Da sah sie sein lächelndes Gesicht.

„Mann,“ sagte sie, „es ist mir nicht zum Lachen.

Das wird nun allmählich Ernst.

Du läßt sie bei dir sitzen und Latein lernen, und lehrst sie alles Mögliche mit dem Jungen, dem Georg, zusammen. Du hast dein Vergnügen dran, ich weiß es.“

Das hatte er, das mußte er zugeben, es war nicht zu leugnen.

Er nahm die Pfeife aus dem Mund und sah nicht besonders schuldbewußt aus.

„Sie nimmt einem das Wort vom Munde weg,“ sagte er.