„Siehst du,“ sagte der Mann, „ich weiß wohl, das gerät so ein bißchen ungewöhnlich, wenn ein paar ganz alte Leute so ein junges Kindlein ins Haus bekommen. Da fehlt ein Mittelglied. Wir wissen nicht mehr so genau, wie das ist mit der sogenannten Erziehung.
Wir leben so mit dem Kind und geben ihm, was wir haben.
Du das deine und ich das meine. Ich meine, wir sind alle zusammen Kinder, und der liebe Gott hat aufzupassen, daß etwas Rechtes daraus wird und daß wir so gerad als möglich heimzu gehen.
Nicht, Anne? Das andere, das ist nicht so wichtig.
Ist das Kind nicht warmherzig und liebreich und offen?
Ein bißchen derb? Und nicht so recht aufs Zierliche, Ordentliche, Mädchenhafte aus?
Ist das schlimm? Du bringst das nicht an sie hin?
Nun, dann wollen wir dem Leben auch noch etwas zu tun lassen, nicht?“
Da nickte sie getröstet.
Es war eine wunderbare Stube, es glättete sich alles darin, was hohe Wellen der Unruhe schlagen wollte, und kam in ein friedliches Gleiten.