Ich kann nichts fassen, kann verstummen bloß.

Ich bin zu klein, du großer Ozean,

dem Riesenpulsschlag, der dich senkt und hebt.

Rühr, daß ich sehe, meine Augen an,

du Geist, der ob den Wassern waltend webt.«


»Ich wünsche dir, daß du guten Anschluß findest«, hatte seine Schwester gesagt, als sie ihn an die Bahn begleitet hatte.

Sie stand so frisch und einfach da und hatte so viel Liebe für ihn in den braunen Augen, und es war ihm, als ob er sie am liebsten selbst mitnähme, dann hätte er den erwünschten Anschluß gleich bei sich. Aber das ging nicht an. Sie mußte zu Hause bleiben und die alte Mutter versorgen, deren Jüngste, Einziggebliebene sie war. Und, ja, das Geld hätte auch nicht für zwei gereicht, um es ganz deutlich zu sagen.

Da war er nun darauf angewiesen, sich seinen Anschluß selber zu suchen. Es ging nicht so überaus schnell damit. Er war wohl etwas schwerfällig, das war er in den meisten Dingen.

Schwabe und Tübinger Stiftler und Theologe. Das konnte allein schon zur Erklärung dieses Umstands genügen, aber er war ja freilich doch wohl besonders wenig rasch beweglich in geistigen oder seelischen Dingen, also auch im Anschluß an die Menschen.